Worte

Worte

Wie sie dir in Erinnerung bleiben

Genauso

Wie sie gesagt, wie sie gemacht wurden

Worte

Die dich leben lassen und dir Gefühle geben

Weil sie dich zum Lachen oder Weinen bringen

Worte

Eigentlich doch nur Buchstaben, die in der Luft hängen

Und auch nur ganz kurz

Aber sie können so viel ändern

Worte

Die Zerstörtes heilen können

Während sie Aufgebautes auch kaputt machen können

Worte

Die Mut machen

Worte

Die Mut sinken lassen

Worte

Denen man nachsagt, dass sie machtlos seien

Worte

Die doch so mächtig sind

Heldin

Wenn du Musik hörst

und aufhörst zu atmen,

deine Glücksgefühle auf dich warten.

Wenn du mal gelacht hast,

wenn du mal geweint hast,

wenn du mal öfter nicht an dich gedacht hast.

Wenn deine Trauer wächst und wächst

und du deine Tränen spurlos versteckst.

Wenn du mal einen guten Rat brauchtest,

aber du ihnen nur entgegen fauchtest.

Wenn du mal mit Tränen in den Augen lachtest,

wenn auch nur, weil du vorher Scheiße machtest.

Wenn du unter allem zusammengebrochen bist

und dich alles langsam von innen zerfrisst.

Wenn dein Verstand kein Vertrauen mehr hat

und in dir alles nur noch sterbend kracht.

Wenn du nicht so recht weißt, was dein Herz will,

mach, was dich glücklich macht und es ist still.

Wenn du dein Fake – Lächeln nicht mehr lange oben halten kannst,

lächele, weil du im Gegensatz zu den anderen mehr Probleme mannst.

Wenn du Hilfe brauchst,

aber du es keinem glaubst.

Wenn du das Gefühl hast, allein zu sein

und du nicht merkst: Dich macht das alles klein.

Wenn du Musik hörst

und aufhörst zu atmen.

彼女は私です

She cant stand it anymore. She breaks and no one notices it. She has the feeling of dying. Inwardly she dies every day more and more. She is afraid to hurt others, with her whine. She doesnt want to get on the nerves. And she will not be condemned either. You want to know why she looks so tired. But she doesnt know. She is tired, but she doesnt know the reason for it either. From one moment to the other she is so sad that she wants to die. She cries and cries and doesnt want more. She has the feeling that her heart breaks. She doesnt want to live anymore. And to stop her pain, which she felt, she takes a scissors and scratches herself white strokes in the left arm. It’s actually harmless but burning does it anyway. It helps her, but only briefly. She doesnt dare to cut even deeper. She locks in the cellar, so that no one notices and at the high comes no word over her lips.
Later, her brother asks her what is wrong with her. Sometimes she also breaks up in the company of the others and she looks sad, so he wants to know what is going on. She cant tell. Perhaps because she doesnt want to break out in tears. As recently as before her two sisters. She doesnt want to be seen like this. She doesnt want to be weak, but she is. And she knows that too.

She sometimes cant explain her sudden grief. Perhaps it is her self – hatred, which so terrifies her that it hurts. Or maybe it’s her loss – fear or her panic attacks. Perhaps it is also her negative thoughts. She has always had bad mood fluctuations. But maybe it got worse now? She has depressions, but it feels like a secret to her. She wants to cry out, but she doesnt want to do this to anyone.
At the beginning she thought it was going to go away again, but now she’s been around with her for so long that she has already given up the hope.
Sometimes she wants to die.
Sometimes she has such strong loss – fears that she screams – and cries. And sometimes there are silent screams and invisible tears.
Maybe you can see her tiredness and grief, but somehow they are ignored.

She feels useless and unloved. She feels useless and hated. She no longer sees her own worth. She sometimes whispers herself that no one needs her. And that she is worthless. She hates herself for everything she thinks and does. She hates herself when she tries to persuade herself otherwise. That is why she always stops immediately and with the time she gives up completely.

Zweifel

Wenn du Zweifel an dir selbst hast

und dich das krank macht

Wenn du Angst hast, falsch zu sein,

machst dir aus deinen Gefühlen keinen Reim

Wenn du Angst hast, eine Missgeburt zu sein,

würdest vor Ungewissheit am liebsten schreien

Wenn du nicht mögen willst, was du magst,

nach dem Sinn von allem schon gar nicht mehr fragst

Wenn du weinst, weil du dich selbst nicht leiden kannst

und du alles gute an dir schon längst verloren weinst

Wenn du Angst davor hast, anders zu sein

und du machst dein Herz lieber ganz klein

Wenn du Zweifel an dir selbst hast

und dich das krank macht

Dann weißt du, wie ich mich fühle

 

Depressed

Leise, ruhig, still, sitzend in der Ecke, weinend, allein,  zusammengekrümmt in der Ecke, in sich gekehrt, in sich zusammengefaltet, Fülle gefüllt mit Leere

Wie viel Leere passt in Fülle?

So leer, so endlos leer.

Als hätte jemand das Licht ausgemacht, findet den Schalter nicht mehr, verliert sich in der Dunkelheit.

Niemand hört die Schreie nach Hilfe.

Als hätte das Universum ein anderes Zuhause.

Nur eine Leiche

Nur eine Leiche, die wandert

Eine leblose Hülle,

ihr fehlt jede Fülle

Wenn der Wind sie umweht

und das Leben vorbei geht,

sie lebende Seelen frisst,

sie sich ewig mit dem Tode misst

Und sie nicht weiß, was Liebe ist

Nur eine Leiche, die wandert

Ein Leben voller endloser Weiten,

jetzt jedoch nichts dergleichen

Zuvor ein Leben voll Freude und Chancen,

jetzt nur eine Existenz ohne Nuancen

Bald nur noch eine Freude ohne Spiel,

wie sie vorher aus dem Leben fiel

Nur eine Leiche, die wandert

Erwachen am frühen Morgen,

ohne Erwartung, ohne Sorgen

Jeden Tag – ob lang, ob kurz

in das Leben wie ein Sturz

Aufstehen ohne Grund

Am Körper kerngesund,

an der Seele kaputt und wund

Eben nur eine Leiche, eben nur ich